Muziek 2018-2020

Muziek historie.
Muziek historie.

Muziek Historie: https://historiek.net/muziekgeschiedenis/ 

Jazzhelden is een initiatief van het Nederlands Jazz Archief (NJA) en vertelt het verhaal van de Nederlandse jazz, grotendeels in beeld en geluid. De Jazzportretten en de pagina’s per muzikant vertellen de individuele verhalen. De Jazzhistorie met de tijdlijn doet dit vanuit het algemeen historisch perspectief: https://www.jazzhelden.nl/ 

Denise Jannah (1st NL-er on Blue note)

Denise Jannah tekent world wide contract
Eind 1992 stuurde Denise Jannah een kerstkaart naar de Newyorkse jazzcriticus Gary Giddins, om hem te bedanken voor de ‘fijne, weldoordachte recensie’ van haar debuut-cd Take it from the top….
ERIK VAN DEN BERG 5 januari 1995, 0:00:
https://www.volkskrant.nl/nieuws-achtergrond/denise-jannah-tekent-world-wide-contract~b68829c6/

Jazz Helden (Denise Jannah): Denise Jannah
De in Suriname geboren zangeres Denise Jannah is de eerste Nederlandse muzikant die een platencontract tekent bij het vermaarde Amerikaanse jazzlabel Blue Note. De contra-alt tourt over de hele wereld, staat zeven keer op North Sea Jazz en treedt op voor hoogwaardigheidsbekleders als koningin Beatrix en Prins Claus, prins Willem-Alexander en prinses Máxima, de Surinaamse president Ronald Venetiaan, de Amerikaanse president Bill Clinton en zijn vrouw Hillary Clinton en Nelson Mandela. Denise Jannah wint twee Edisons, een Golden Orpheus in Bulgarije en de Bata Anastasijević Award tijdens het Nisville Jazz Festival in Servië. In 2009 wordt de zangeres benoemd tot Ridder in de orde van Oranje Nassau. CD’s van Denise Jannah: https://www.jazzhelden.nl/action/front/portrait?intro=&name=Denise%20Jannah

Denise Jannah CD collectie at Amazon.Com
Denise Jannah CD collection at Amazon.Com

CD’s van Denise Jannah: https://www.amazon.de/Denise-Jannah/e/B001LH8RW4/ref=sr_tc_img_2_0?qid=1544468561&sr=1-2-acs

Dokumentarfilm “It must schwing!”

Dokumentarfilm “It must schwing!”: Wie zwei jüdische Deutsche den Jazz bekannt machten | Video verfügbar bis 16.12.2018 | Bild: NDR
“Sie waren Deutsche und brachten etwas nach Amerika, was Amerika dringend brauchte.” – Zwei deutsche Juden fliehen vor den Nazis nach New York und bringen ihre Begeisterung für schwarze Musik mit. Songs, die sie schon in Berlin gehört haben. Jetzt finden sie diesen Sound und seine Musiker in den Straßen von Harlem.

80 Jahre später läuft der Film, der die Erfolgsgeschichte der beiden deutschen Freunde und ihres Plattenlabels “Blue Note” erzählt, in einem New Yorker Kino auf dem größten amerikanischen Dokumentarfilmfestival. Der Filmtitel: “It must schwing”.

Irre Geschichte der Jazzlegenden
“Es ist eine große Ehre, dass der Film heute in New York gezeigt wird, weil es ist eine New Yorker Geschichte. Blue Note gehört irgendwie auch zu New York”, sagt Regisseur Eric Friedler.

"It must schwing – Die Blue Note Story“ Irre Geschichte der Jazzlegenden (Alfred Löw und Frank Wolf)
“It must schwing – Die Blue Note Story“ Irre Geschichte der Jazzlegenden (Alfred Löw (Lion) mit Musiker Hank Mobley) 

Und alle kommen. Es ist eine große Geschichte und es ist Großes Kino. Auch Wim Wenders ist dabei. Er hat “It must schwing” produziert, schließlich ist er Experte für Filme mit und über die großen alten Männer der Musik.

Ein Label für schwarze Musiker. Alfred Lion mit dem Musiker Hank Mobley | Bild: NDR
Eric Friedler hat den Film gedreht – diese irre Geschichte der Jazzlegenden und der beiden Freunde, die sie entdeckt und mit ihrem Plattenlabel erst groß gemacht haben. Lou Donaldson und Sonny Rollins zum Beispiel, Art Blakey, John Coltrane, Wayne Shorter, Herbie Hancock, George Benson und Quincy Jones.

“Es ist ein Film erst einmal über eine große Freundschaft. Es ist ein Film über künstlerische Freiheit, über die Freundschaft zweier Männer. Ich denke, es ist am Ende auch ein politischer Film”, so Fiedler.

Am Ende eine Weltfirma
Alfred Löw und Frank Wolf – die beiden sind seit ihrer Kindheit befreundet. Ende der 30er Jahre müssen sie aus Nazideutschland fliehen. Als Alfred Lion und Francis Wolff beginnen sie in New York ein neues Leben. Und widersetzen sich dem Rassismus, mit dem hier schwarze Musiker missachtet werden: “Die fingen wirklich winzig an und haben am Ende eine Weltfirma gegründet. Die beiden.”

“It has to schwing”
In den Straßen und Bars der Stadt entdecken sie große Talente wie Thelonious Monk, die bis dahin keiner kannte. Sie produzieren Platten – im Wohnzimmer eines der besten Tonmeister der Welt: Rudy van Gelder. Von den 1 000 Aufnahmen, die sie machten, sind allein bis heute 950 Klassiker.

Ihr Geheimnis: Sie haben ein untrügliches Gespür für guten Jazz. Alfred Lion brachte das in den Aufnahmesessions auf eine einfache Formel. “It has to schwing. It’’ not schwinging.” Alfreds stärkste Kritik war: Es schwingt nicht. It’s not schwinging. Er wollte, dass es schwingt.

In diesem Schwing, in der Musik lag eine enorme politische Kraft.

“Ich bin fest davon überzeugt, dass Alfred Lion und Francis Wolff durch ihr Handeln die Beziehungen zwischen Schwarz und Weiß maßgeblich verbessert und auf ihre Weise die Bürgerrechtsbewegung vorangetrieben haben”, sagt Herbie Hancock.

“Das waren keine Aktivisten. Sie haben einfach aus einer Selbstverständlichkeit heraus diesen Männern und Frauen eine Plattform geboten, weil sie es auch so sahen. Und weil es für sie ganz selbstverständliche war, so zu leben”, so Fiedler.

Dokumentarszenen und Graphic Novel
Friedler verwendet im Film alte Radio-Interviews und historische Filmsequenzen – den größten Teil der Geschichte hat er zeichnen lassen – eine Graphic Novel. Elegant, aufwendig und lippensynchron.

“Ich höre Blue Note Platten, ich liebe Blue Note Platten, ich liebe diese beiden Männer, die uns nicht nur diese großartige Geschichte geschenkt haben, sondern eine Musik geschenkt haben, die bis heute unnachahmlich ist”, so Fiedler. Dieser Film lässt uns teilhaben an der großartigen Geschichte. Wie aus dem tiefen Gefühl für den Schwing emotional und politisch bewegende Kunst wurde.

"It must schwing – Die Blue Note Story“ Irre Geschichte der Jazzlegenden (Alfred Löw und Frank Wolf)
“It must schwing – Die Blue Note Story“ Irre Geschichte der Jazzlegenden (Alfred Löw und Frank Wolf)

Bericht: Natascha Pflaumbaum.Info-Box: “It must schwing – Die Blue Note Story“ läuft am 09.12.18 um 23:35 Uhr im Ersten: https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/let-it-schwing-100.html